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Über Nils Müller


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nils müller deep down and dirty 3

Nils Müller (geb. 1982) ist ein deutscher Fotograf. Seine ganze Arbeit dreht sich um Menschen und ihre Emotionen. Er ist am besten für seine Vandals Serie bekannt, die die weltweite Graffiti-Bewegung von Sprühern erforscht, die ihren Namen auf Zügen hinterlassen. Müller hat diese Serie nach einigen Jahren und Arbeit unter erschwerten Bedingungen auf vier Kontinenten zu unerwarteten Dimensionen gebracht und ist jetzt einer der bekanntesten Fotografen, die Graffiti dokumentieren. Im Gegensatz zu seiner Arbeit im Studio, die ohne jeglichen Zeitdruck verbunden ist, ist seine Arbeit draussen vom oft zitierten Moment décisif geprägt.

Er steht mit seiner Arbeit in einer 30-jährigen Tradition. Im Vergleich zu Martha Cooper und Henry Chalfant, welche in den 1980ern die ersten waren, die in New York die sehr junge Graffiti-Kultur dokumentiert haben, kann man die Fotos von Müller seinerseits als Erweiterung und Pionierarbeit sehen: Auf den Arbeiten von Müller ist das bemalte Objekt immer nebensächlich, im Vordergrund stehen die Akteure und ihre Emotionen.

Müller hat sich vor allem darauf spezialisiert, den Prozess des Neugestaltens von U-Bahnen zu dokumentieren. U-Bahnen zu besprühen gilt als die höchste Auszeichnung innerhalb der internationalen Graffiti-Welt, bedingt durch die damit verbundene Schwierigkeit, Gefahr und Risiko haben sie einen so hohen Wert. Die Akteure, die dieses ausüben, haben sich von der “normalen” Graffitigemeinschaft gelöst und sind jetzt mehr eine verschlossene Sekte der Elite, die etwas ausüben, was mit einer Art extremen Graffiti Sport verglichen werden kann. Unabhängig vom U-Bahn System oder dem Land, gilt es, Zäune aufzuschneiden oder zu überkletterten, Bewegungsmelder, Kameras und Alarmanlagen müssen überwinden werden, und wenn etwas schief geht, muss man bereit sein zu rennen.

Ein bemerkenswerter Aspekt von Müllers Arbeit ist seine Fähigkeit, ein Umfeld zu schaffen, das neutral ist, in dem er die Subjekte seiner Fotos weder heroisiert noch verurteilt, um dem Betrachter erlaubt, eigenen Schlüsse zu ziehen. Er zeigt ein Blick in den Bruchteil einer Sekunde von seiner Perspektive aus, oft, wenn die Dinge so schnell passieren, dass keine Pause möglich ist. Die Geschichten, die seine Fotos erzählen, sind das geschickte Betreten der U-Bahn Tunnel durch gesicherte Notausgänge, der schnelle Sprint auf den Gleisen, während die U-Bahn in Betrieb ist. Die Emotionen, die erfasst werden, stammen aus Erfolgen und Fehlschlägen; der Spannung und Angst, die Gefühle der Konzentration und Entschlossenheit sind deutlich in seinem Werk zu spüren.

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